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REWE hängt den Papier-Prospekt zugunsten des Umwelt- und Klimaschutzes „an den Nagel“

• Ab 1. Juli 2023 verzichtet Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler auf gedruckte Wochenangebote und setzt als Branchenvorreiter den Fokus auf digitale Angebotskommunikation

• REWE Kaufmann Peter Arnold übergibt am 23. Juni 2023 eines der letzten Exemplare des Papier-Prospekts an Christiane Staab (MdL), die sich vor Ort im REWE Markt in Nußloch über die Entscheidung des Unternehmens informiert.

• Der letzte Papier-Prospekt wird eingerahmt und im Markt als Andenken im wahrsten Sinne „an den Nagel“ gehängt

• Mit der Neuausrichtung spart REWE jährlich mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie ein.

REWE-Kaufmann Peter Arnold und Christiane Staab MdL.REWE-Kaufmann Peter Arnold und Christiane Staab MdL.

Was in der kommenden Woche eingekauft wird, entscheidet sich oft schon samstags. Dann, wenn in Deutschland die bunt gedruckten Angebotsblätter mit den Preisschnäppchen in den Briefkästen landen. Das ist seit Jahrzehnten gelebte Tradition in deutschen Haushalten. Kein anderes Werbemedium ist im Einzelhandel so etabliert.

Bisher undenkbar, das zu ändern. Als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland macht REWE aus undenkbar umdenkbar: Am 1. Juli 2023 schickt REWE den gedruckten Prospekt zugunsten des Umwelt- und Klimaschutzes in den Ruhestand – und revolutioniert damit die Planung des Wocheneinkaufs für Millionen Menschen in Deutschland.

Zielgerichtet und digital: Die Zukunft des Aktionsgeschäfts

Das Ende des Papier-Prospekts bedeutet nicht, dass REWE-Kund:innen in Zukunft auf günstige Angebote verzichten müssen: Wie bisher haben sie jede Woche über 300 attraktive Sonderangebote zur Auswahl. Dabei stellt REWE die Angebotskommunikation zukunftsfähiger und zielgerichteter auf. Kund:innen können sich ab sofort in der REWE-App, auf rewe.de/angebote, im REWE-Newsletter, via WhatsApp oder in klassischen Medien wie Tageszeitungen oder im Radio über die Wochenangebote informieren. Kund:innen aller Altersklassen sollen über die Kanäle erreicht werden, die sie täglich nutzen. Den neuen Medienmix für das Aktionsgeschäft hat REWE daher bereits in städtischen und ländlichen Regionen intensiv und erfolgreich getestet. Die Kosteneinsparungen durch die Einstellung des gedruckten Prospekts wird in eine offensive Angebotswerbung bei Tageszeitungen, im Radio und im Fernsehen und andererseits in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte wie beispielsweise den NABU-Klimafonds investiert.

Immenser Effekt für Klima, Umwelt und Ressourcen

Zuletzt druckte und verteilte REWE jeden Samstag rund 25 Millionen Prospekte – mehr als das Doppelte der Gesamtauflage aller Tageszeitungen in Deutschland. Mit der Neuausrichtung der Angebotskommunikation spart das Unternehmen jährlich mehr als 73.000 Tonnen Papier, 70.000 Tonnen CO2, 1,1 Millionen Tonnen Wasser und 380 Millionen kWh Energie ein. Um das plastisch darzustellen: Allein mit dem eingesparten Wasser könnte man circa sechs Millionen Badewannen füllen. Und auch in Baden-Württemberg sind die Einsparungen enorm: Über 7200 Tonnen Papier, über 6900 Tonnen CO2, über 37 Millionen kWh Energie und rund 109.000 Tonnen Wasser werden eingespart. Nur mit der in diesem Bundesland eingesparten Energie könnte man sich vier Jahre am Stück die Haare föhnen. Umdenken und das Undenkbare möglich machen – mit der Abschaffung des Papier-Prospekts im Juli 2023 trägt REWE zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.

Über REWE: Mit einem Umsatz von 28,4 Mrd. Euro (2022), bundesweit mehr als 160.000 Mitarbeitenden und 3.800 Märkten gehört die REWE Markt GmbH zu den führenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die REWE-Märkte werden als Filialen oder durch selbstständige REWE-Kaufleute betrieben. Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von 84,8 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr als 384.000 Beschäftigten in 21 europäischen Ländern präsent.